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"Wald-, und Wiesentraining"
hört sich erst einmal abenteuerlich an...
War es auch. Aber vor allem war es ein Überwindungstraining!
25.05.2008: Nachdem wir uns um kurz vor acht
im Dojo warm gemacht hatten, liefen 36 Karateka durch die Straßen Hebborns
zum Wald. Dort angekommen, hieß es: Dehnübungen und Liegestütze: 50 die Männer
und 30 die Frauen. |
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Los geht's... |

...in
Richtung Wald! |
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Warten auf die
Anderen |

Und
rein in den Wald |
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Schlag auf Schlag ging es
weiter. Eng hintereinander im Kiba Dachi aufstellen, der Reihenletzte musste
von hinten durchkriechen und sich vorne wieder aufstellen. Dabei bitte lächeln,
weil das vereinsinterne Fernsehen auch dabei war. Anschließend Katatraining.
Weiter ging es zu einer Piste, die für mountainbikebegeisterte Leute gut geeignet
ist, da es bergauf und bergab geht - dort 10 Runden laufen. |
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Über Stock und
Stein robben... |

...und
bergauf laufen. |
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Ausrichten fuer
Kata. |

Mae
Geries über einen Zaun. |
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Konnte es noch härter werden?
Ja, es konnte und es wurde. Weiterlaufen, über Waldwege, die mit Bucheckern
übersät waren und über Schotterstraßen. Unsere Füße schmerzten, doch wir kämpften.
Zwischendurch warteten die anderen Karateka
im Liegestütz, damit wir wieder ein Ganzes bildeten. Durchs Unterholz laufend
suchten wir uns einen Baum (was nicht schwer war, denn es waren genug da) und
machten Fuß-, und Fausttechniken daran.
Auf einer Lichtung, Partnertraining.: Freikampf
(für manch eine Frau eine neue Herausforderung), Ohrfeigentraining und Übungen
mit Angriff, Abwehr und Falltechniken.
Danach gab es beim Ausüben der Vorwärts-, und
Rückwärts-Judorolle blaue Flecken gratis, da es leider auch hier nicht bucheckerfrei
war. |

...Techniken
an einem Baum. |
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Freikampf auf der
Wiese. |

Auch Karateka müssen
die Judorolle lernen. |
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Weiter ging es zu einem steilen
Hügel. Ihr könnt euch denken, was dann kam?! Ja, fünf mal rauf und wieder runter,
mit freier Kata. Oben auf der Kuppe konnte man in einen Stein übersäten Krater
blicken. Wir mussten einen Kreis bilden, Hände auf verschiedenen Positionen
platzieren und fünf Karateka mussten gleichzeitig durch die Kuhle zum Gegenüber
laufen und freie Techniken zu den Händen machen.
Die Steigerung waren dann die Sit-Ups, wobei
einer der Partner, mit dem Rücken zur Kuhle, die Übung machte und der andere
die Füße des Partners festhielt (50 die Männer und 30 die Frauen). "Rebellion
der quer und längs gelegenen Bauchmuskulatur!" Aber nicht jammern, sondern
weiterlaufen! Wieder ein schöner Waldweg, da hörten wir Frank rufen: "Ihr
habt die Hälfte schon fast geschafft!" Was, erst die Hälfte??? |
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Auf und ab... |

...Freude
durch Sit-Ups! |
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An einem Bach gingen wir mit
freier Kata durch das angenehm kühle Nass. Auch hier wieder Partnertraining.
Im Bach stehend mussten wir gemeinsam einen großen Baumstamm von links nach
rechts weitergeben. |
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Am Bach mal wieder
Liegestütz. |

Starke
Jungs am Baumstamm. |
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Gut abgekühlt ging es wieder
quer Feld ein zu einer kleinen Anhöhe, wo sich alle in einem Kreis aufstellten.
Freiwillige vor! Einer musste mit Boxhandschuhen in die Mitte. Zwei bis drei
Karateka sollten nun das Opfer, welches sich ja wehren konnte, niederringen.
Auch wir Frauen waren gefordert und nicht lang gefackelt, waren auch wir mitten
im Getümmel.
Anschließend wieder quer durch den Wald. Bald
war wieder freie Kata angesagt. Und zwar unter einem Seil durch. Natürlich
ohne dieses zu berühren! Unsere einfallsreichen Trainer hatten aber noch mehr
in petto!
Denn nun hieß es Rugby spielen! Oder hieß das
Angstüberwindung? Es war schon sehr beeindruckend, als zehn wild Entschlossene
auf einen zugelaufen kamen, um das Ei, in unserem Fall die Pratze, zu erstürmen
und um es dann gemeinschaftlich in das gegnerische Tor zu bringen. |
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Hier kämpft einer
gegen mehrere Gegner. |

Und
hier ist der Kampf vorbei. :) |
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"Pratzen-Rugby"
- schöner Sport! |

Hart aber unteraltsam.
So scheint es zumindest. |
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Auf unserem weiteren Weg ging
es wieder durch den Bach, wieder mit freier Kata. Über diesen Bach führte auch
eine kleine Holzbrücke. Wer wollte, konnte auch unter dieser durch robben.
Einige haben sich das natürlich nicht entgehen lassen! Und am anderen Ende
der Brücke wartete unser Paparazzi mit dem Fotoapparat, der uns schon die ganze
Zeit über verfolgte.
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Über mangelnde
Abkühlung... |

...brauchte sich
niemand zu beklagen. |
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Mancher sparte
sich so vielleicht die Dusche... |

...oder kam zumindest
kostenlos ins Schwimmbad. |
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In Anbetracht dessen, dass
einige unserer Trainingskameraden sehr nass waren, traten wir nun den Heimweg
an. Dieser war zum Teil schwieriger, da die Hornhaut (Gottlob es gibt sie!)
durch das Fußbad aufgeweicht war. Am Dojo angekommen sagten wir zu recht: "Ja,
wir haben es geschafft", und waren stolz auf uns! "Nicht wahr, Karo?"
" Ja, Michaela!"
(Bericht von Karoline und
Michaela) |
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