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Spaß und Spannung für die ganze Familie
Karate-Gemeinschaft stellte sich und Karate-Do kunstvoll vor
Manchmal reicht ein Nachmittag,
um sich von Vorurteilen zu verabschieden. So ein Nachmittag fand am 16. Mai
2010 in der Aula der Realschule Im Kleefeld statt, als sich die Karate-Gemeinschaft
Bergisch Gladbach e.V. unter dem Titel "Karate als Kunst" der Öffentlichkeit
vorstellte.
Vorurteil Nr.1: "Karate
ist ein Sport aggressiver Zeitgenossen." Dieses Vorurteil ist nicht meins,
aber ich rede oft genug dagegen an. Wer allerdings mit solch einer Erwartungshaltung
zur Vorführung kam, konnte bei der Ankunft gleich bemerken, dass er sich im
Irrtum befindet. Für mich gab es letztendlich das, was ich schon vom Trainingsalltag
kenne und schätze: ausgeglichene und nette Leute. Es ist ein Ankommen und Wohlfühlen,
welches einen jede Alltagshektik vergessen lässt. Einziger Unterschied an diesem
besonderen Tag - einige Akteure hatten etwas Lampenfieber. Kein Wunder, denn
immerhin fanden sich etwa 400 neugierige Zuschauer ein.
Vorurteil Nr.2: "Veranstaltungen,
die in einer Aula stattfinden, sind zähflüssig und man applaudiert oft aus
reiner Höflichkeit." Dies war nun mein Vorurteil, welches ich mit einigen
Eltern schulpflichtiger Kinder teilte. Bei der Ansage des Programms durch Dojo-Leiter
Harald Wego, ein leichtes Bangen - hält mein Junior mit seinen 5 Jahren zwei
mal 45 Minuten Bühnenprogramm anschauen quengelfrei durch? Und dann ging es
auch schon los.
Eröffnet wurde die Show mit
dem Auftritt aller rund 70 Akteure, die das Publikum begrüßten. Junior war
wegen den tollen original chinesischen Löwenkostümen, die im begleitenden "Löwentanz"
zu bewundern waren, direkt begeistert ... und ich auch. Wann wird das Publikum
schon zu Beginn einer Vorstellung so respektvoll begrüßt? |