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"Karate kreativ"
hieß es für interessierte Kinder der Karate-Gemeinschaft beim Sonntags-Training
am 10.03.2002. Das Angebot sollte den Kindern Karate-Do noch einmal anders
näher bringen als durch das reguläre Training und ihnen zeigen wie vielseitig
die Karate-Übung sein kann.
Doch kreativ werden mussten
zunächst einmal die Trainer und -assistenten, die sich bemüht hatten ein interessantes,
forderndes aber auch unterhaltsames Programm für die acht- bis zwölfjährigen
zusammen zu stellen. Während einiger Stunden der Vorbereitung hatten sie ein
Stationstraining entworfen, das es in sich hatte: |
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Die Kinder wurden nach dem
Aufwärmtraining und einem Spiel zunächst per Losverfahren in Gruppen eingeteilt,
die jede der Stationen gemeinsam zu bewältigen hatten. Neben Übungen mit höherem
körperlichen Einsatz u. a. mit Boxhandschuhen oder Pratzen wurde Gleichgewichtssinn
und Koordination mittels Luftballons und einem Balancebalken und Holzklötzen
gefordert. |
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Gleichgewicht
halten auf Holzklötzen und Balken. |
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Freikampf
mit Luftballons. |

Austoben
an den Pratzen. |
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Auch sollte jede Gruppe ein
"Karate-Standbild" erstellen, bei dem die Fähigkeiten und Ideen der
einzelnen Gruppenmitglieder zu einem ausdrucksstarken Gesamtbild geformt werden
sollten, das dann schließlich fotografisch gewürdigt wurde. Gar nicht so leicht,
da bei jeder Station nur etwa sechs Minuten an Zeit zur Verfügung standen.
Hier ein paar Bilder davon, was sich die Kinder haben einfallen lassen: |
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Den Kranich
zum Vorbild. |

Das wird
ein *harter* Bruchtest! |
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Kiba
Dachi (Reiterstellung) ist gar nicht so leicht... |

...wird
aber immer wieder gerne genommen ;-) |
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Highlight war aber die "Dunkelstation"
im Untergeschoss: Ein Abschnitt, der wiederum in vier kleinere unterteilt war.
Das zweite Dojo war zuvor in vier Zellen unterteilt, abgedunkelt und nur mit
ein paar Kerzen erleuchtet worden. Im Gegensatz zum oberen Raum hatte in diesem
absolute Ruhe zu herrschen. Die Kinder beschäftigten sich hier einzeln mit
(Ziel-) Übungen an zuvor gebastelten und aufgehängten Ringen, Schwämmen usw.,
mussten im Dunkeln Gegenstände ertasten und machten erste Bekanntschaft mit
Übungen am Kurzstock. Durch die besondere Atmosphäre war dieser Abschnitt für
die meisten Kinder aufregend und eindrucksvoll.(Leider gibt es hiervon keine
Bilder, weil ohne Blitzlicht nicht hätte fotografiert werden können.)
Nachdem schließlich alle Kinder
sämtliche Stationen absolviert hatten wurden sie aufgefordert sich zu verschiedenen
Musikstücken karatemäßig zu bewegen. Sie sollten sich auf ruhige wie auch schnelle
Passagen einlassen und ihre Bewegungen mit der Musik synchronisieren. Eine
Aufgabe, welche die Kinder erstaunlich gut bewältigten. |
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Mal langsam
mal schnell, mal kraftvoll mal sanft... |

Karate-Bewegungen
der Musik angepasst. |
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Weiterhin folgte ein Staffellauf
mit Luftballons, bei dem jedes Kind neben dem Wettrennen seinen Ballon mit
dem Hintern zum Platzen zu bringen hatte. Dass dies eine Menge Spass und Gelächter
brachte kann sich wohl jedermann denken. |
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Bereitmachen
zum Staffellauf... |

...und
dann "Los!" - Auf die Ballons! |
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Zum Abschluss dann für die
Kinder ein weiterer Höhepunkt: Die Kinder durften ihre ersten Bruchtests probieren.
Zwar "nur" an Styroporplatten, die natürlich leicht und ohne Verletzungsrisiko
brachen, dennoch war die Übung für viele Kinder eine Herausforderung. Denn
je nach Fortschrittsgrad der Kinder mussten sie die Platten mit entsprechend
anspruchsvollen Techniken zerbrechen. Zudem forderte auch dieser leichte Bruchtest
von den Kindern bereits ein gutes Distanzgefühl, Körperspannung und etwas Timing. |
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Mit voller
Power gegen die Styropor-Platte (die arme)! |
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Das sieht
schon aus wie bei den "Großen". |

Und auch
diese geht zu Bruch. |
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Als das Training dann vorüber
war hatten einige Kinder so lange am Stück trainiert wie noch nie zuvor: Nach
zwei Stunden fast dauernder Konzentration und körperlicher Betätigung brauchten
einige doch bei aller Begeisterung eine Pause und manch einer vor allem etwas
zu Essen. Dies war dann allerdings die Aufgabe der abholenden Eltern. |
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