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Endlich war es soweit... Jetzt
hatten auch mal unsere jüngsten Vereinsmitglieder (6 7 Jahre) die Möglichkeit
am Sonntags-Training teilzunehmen und ein etwas anderes Karate kennenzulernen.
Wie immer sonntags begann
das Training um 10 Uhr, und der ein oder andere schien noch recht müde, als
er eintraf, aber das würde sich ja bald ändern...
Manch andere wiederum fragten sich (und auch uns), was das denn für ein Durcheinander
im Dojo ist. Diese Frage war auch nicht ganz unberechtigt: Hinten im Dojo war
die große Weichbodenmatte mit den Trampolinen platziert, vorne lagen jede Menge
Holzklötze und Schwämme kreuz und quer im Raum, dazwischen noch Balken und
Bänke, Seile, Reifen usw. Aber das kleine Dojo hatte ja noch keiner gesehen.. |
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Nach dem Angrüßen ging es
also wie gewohnt mit Gymnastik los. Janine hatte die schwierige Aufgabe, die
noch etwas verschlafene Gruppe, wacher zu machen. Nachdem ihr das
gelungen war, wurde erstmal in kleinere Gruppen aufgeteilt - für jede Station
eine. |
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Aufwärmen
gehört immer dazu. |
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Im großen Dojo war bei Station
1 Geschicklichkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit angesagt. Die Kinder sollten
über die Holzklötze, Bänke und Balken balancieren, natürlich auch mit Karatetechniken.
Ganz schön schwierig, wenn man dann plötzlich auch noch durch den Reifen durch
soll. Aber geschafft haben es alle.
Bei Station 2 durften sie
dann endlich ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Einfach erstmal über
die große Matte drüberlaufen mit Tsukis (Fauststößen), Abrollübungen, Sprungtechniken
- auch vor die Pratze - und auf dem Trampolin - natürlich auch mit Kiai. Das
machte allen so richtig Spaß, und auch den letzten müden Krieger wach. |
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Balance
halten, und nicht abrutschen! |

Mit einem
Sprungtritt gegen die Pratze. |
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Richtig spannend wurde es
dann bei Station 3: Als die Kinder die Treppe zum kleinen Dojo runterkamen
sahen sie erstmal ein buntes Tuch über dem Türrahmen hängen. Nicht wie gewohnt
ging man durch die Tür, sondern man musste durch einen Tunnel kriechen, um
ins kleine Dojo hineinzukommen. Was verbarg sich wohl dahinter ?
Am anderen Ende rausgekommen,
sollte man sich erstmal durch das Spinnennetz arbeiten, ohne die
Fäden zu berühren. Das hieß also: klein machen und drunter her kriechen, um
nur ja keines der Seile zu berühren, die da kreuz und quer gespannt waren
Nachdem sie das geschafft hatten, hieß es:
Sandsäcke bearbeiten z.B. mit Kuma-Te (Bärentatze) oder über die
Sandsäcke balancieren, natürlich auch mit Mae Geris (Fußtritten), die dann
bei dem einen oder anderen nicht mehr ganz so elegant ausfielen. Ganz schön
wackelige Angelegenheit, so ein Sandsack, der auf dem Boden liegt...
Die liegenden Sandsäcke hinter sich gelassen,
konnten die Kleinen nun versuchen, an beweglichen Zielen, ihre Treffer zu landen
bzw. auch auszuweichen. Reifen, Bierdeckel, Sandsäcke, Pratzen, alles was so
(von der Decke runterhing) im Weg hing, galt es zu bezwingen. Nur
bei den Ohrfeigenpratzen war das etwas schwieriger, die Trainer hatten doch
recht lange Arme ... |
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Mit der
"Bärentatze" auf die Sandsäcke... Bäng! |

Wie gut,
dass die Spinne nicht zuhause war! |
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Zum Schluss kam die komplette
Truppe nochmal zum lustigen Kräftemessen zusammen: Tauziehen!
Mit lauten Anfeuerungsrufen
holten alle nochmal das Letzte aus sich raus, kämpften und zogen an dem Tau,
was das Zeug hielt. Und auch wenn es nachher unentschieden ausging, gewonnen
hatten alle ... |
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Beim
Tauziehen legen sich alle gerne ins Zeug. |
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Zu guter Letzt noch ein dickes
Lob an unsere kleinen Karatekas: Mit sehr viel Eifer und Sorgfalt halfen sie
ohne Murren und Knurren nach dem Training nicht nur die gesamten Materialien
wieder fortzuräumen, sondern auch die Dojos zu wischen und zu fegen sowie den
Eltern beim Aufräumen des Aufenthaltsraums. Einfach klasse !
Bericht: Gertrud |
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