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Anfang 1996 wurde der
Karate-Gemeinschaft eine alte Produktionshalle angeboten, die sich von
Größe und Bauweise zum Umbau in ein Karate-Dojo eignete. Es war von Anfang
an klar, dass so ziemlich alles neu hergerichtet werden musste: Angefangen
von der Decke, dem Boden und der Heizung über die sanitären Einrichtungen
und den Elektroninstallationen bis hin zur Innenausstattung usw. usw. usw. |
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Doch würde die Halle schließlich
nicht nur Platz für einen Übungsraum bieten, sondern auch für einen Aufenthaltsraum,
der als Treffpunkt für die Mitglieder dienen sollte.
Eine Entscheidung musste
fallen! Da die Mitgliederzahl der Karate-Gemeinschaft inzwischen auf die
200 zusteuerte wurde beschlossen, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen
und zuzugreifen - trotz der vielen Arbeit, die damit auf den Verein (besser:
auf einige Mitglieder) zukam. |
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Silvia
und Harald vor dem zukünftigen Dojo. |
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Nun wurde gerechnet, geplant,
verhandelt, es wurden Bauanträge gestellt und andere Dinge mehr, und als
schließlich das "OK" vom Umweltamt vorlag endgültig der Mietvertrag
unterschrieben. Es wurde damals gehofft, den Übungsbetrieb im neuen Dojo
Anfang 1998 aufnehmen zu können. |
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Man
braucht noch etwas Phantasie, ... |

...um
das zukünftige Dojo zu erkennen. |
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Die Sommerferien 1997
ließen einige Mitglieder freiwillig sausen. Anstatt im Schwimmbad zu liegen
rissen sie Dächer ab, bauten sie neu auf und legten Schindeln drauf. Sie
isolierten Wände, setzten Fenster ein und hofften wegen des anrückenden
Winters insgeheim auf einen baldigen Heizungseinbau... Bis Jahresende wurde
noch der Eingangsbereich und die Abtrennung zwischen Halle und zukünftigem
Aufenthaltsraum gemauert. Zudem vertrieb man sich die Zeit mit der Isolierung
bzw. Abdeckung der Hallendecke. |
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Das
wird mal das Büro und der Umkleideraum für die Trainer. |

Hier
nimmt der Übungsraum Gestalt an: Der Boden wird gelegt. |
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Die Arbeiten, die im Jahre
1998 anfielen und verrichtet wurden, seien hier um der Vollständigkeit Willen
noch aufgezählt: Die sanitären Anlagen wurden eingebaut, Wände verkleidet,
Zwischenwände gezogen, Elektroanlagen montiert, die Fußböden gelegt bzw. gefliest.
Die große Halle wurde mit Prallschutz (Wandverkleidung) und einer Fußleistenheizung
ausgestattet, schließlich wurde alles gestrichen. Wandbilder und andere Verzierungen
sind bis heute noch nicht komplett fertig und bieten weiterhin Raum für kreative
Entfaltung. |
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Hier
wird ein Drache gemalt (ein Repräsentant für die entsprechenden Techniken). |

Bodhidharma
ziert die Stirnseite des Dojos, der Gong fehlt noch. |
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Nach zwei Jahren Bauzeit,
ca. 9000 ehrenamtlichen Baustunden und bisher ca. 280.000 DM Baukosten (bis
April 1999) präsentierte und präsentiert sich unser Dojo wie folgt:
Das Wichtigste, die Übungshalle, misst 190 qm und hat einen
Vollholz - Parkettboden, der zur Gelenkschonung auf einem Doppelschwingboden
aufgebaut ist. Die Wandverkleidungen, mit großen (z. T. noch zu malenden ;-)
Wandgemälden, runden den Gesamteindruck optisch ab und schaffen zudem eine
sehr gute Akustik. Auch die Beleuchtung genügt höchsten Anforderungen. Durch
die liebevolle Ausführung der Feinarbeiten und der Einbringung vieler Ideen
von Mitgliedern, erhielt dieser Raum eine Atmosphäre, die mit einer gewöhnlichen
Sporthalle nicht zu vergleichen ist. |
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Im April 1999 wurde schließlich
auch der Übungsbetrieb im Dojo aufgenommen, die ursprüngliche Planung also
um ein kleines Jährchen überschritten. Dieses Ereignis wurde mit einer (vereins-internen)
Einweihungsfeier gebührend gewürdigt.
Ach ja... Im Untergeschoss
war ja noch Platz, und wer braucht schon einen Keller?! Daher gingen die Arbeiten
unter dem großen Übungsraum munter weiter, so dass auch hier seit November
2000 ein weiterer Übungsraum genutzt werden kann. |
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Manche
kriegen nie genug... |
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Eindrücke vom fertigen Dojo
(einschl. dem Aufenthaltsraum) habt ihr ja schon auf der entsprechenden Seite
gesehen. Wenn nicht, hier geht's zum -> Dojo. |
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