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Unter Bruchtests (jap. Tameshi-wari)
versteht man im Karate-Do die Kunst des Durch-(Zer-)schlagens von harten Gegenständen
wie Holz, Dachpfannen oder Ziegelsteinen usw. Diese auf den ersten Blick rein
destruktive Fertigkeit dient in erster Linie dazu die eigene Technik zu überprüfen.
Stimmt die Spannung, Atmung, Arretierung usw. der Technik sowie die Einstellung
des Ausführenden, bricht das Material (und nicht z. B. die Faust des Ausführenden
;-) Techniken und Methoden dieser "aktiven" Bruchtests gibt es in
vielerlei Variation.
Hier ein paar Links zu kurzen
Filmbeispielen, die Bruchtests mit Dachpfannen in unserem Dojo (bzw. im Winter
draußen) zeigen :
(Zum Abspielen wird der Windows Media Player®
benötigt, der in den aktuelleren Windows®-Versionen integriert sein sollte.
Wer ihn gar nicht hat kann ihn hier herunterladen.)
Im Frühjahr 2001 beschäftigte
sich die Fortgeschrittenen-Gruppe mit "passiven Bruchtests". "Passive"
Bruchtests sind solche, bei denen nicht der Schüler selbst aktiv z. B. ein
Holzbrett zerschlägt, sondern er die Zerschlagung des Gegenstandes am eigenen
Leibe "erdulden" muss. Da hierbei der Schüler selbst ja keine Karate-Technik
anwendet kommt es bei diesen Tests in erster Linie auf richtige Atmung und
Körperspannung an (sowie den Mut und das Vertrauen in den Lehrer sich auf eine
solche Situation überhaupt einzulassen).
Nachfolgend zwei Zusammenschnitte
(leider ohne Ton) von einigen der Bruchtests. Beim zerschlagenen Material handelte
es sich um Dachlatten sowie Steinplatten, wie sie beim Wegebau verwendet werden.
(Zum Abspielen wird der Windows Media Player®
benötigt, der in den aktuelleren Windows®-Versionen integriert sein sollte.
Wer ihn gar nicht hat kann ihn hier herunterladen.)
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